Quick & dirty Paradeiser-Marillensalat*

*Damit meine ich Tomaten und Aprikosen.

20130627_120654Was kann schon passieren, so in der einen Sekunde, in der ich mich entscheide, Halloumi zu braten? Ein ganzes neues Kochrezept. Naja, neu – eine Googlesuche zeigt mir, dass die Kombination Paradeiser/Marille nicht so neu ist und ich habe sicherlich irgendwo darüber gelesen. Aber dieses Rezept ist meines.

Zu Essig & Öl: Ihr müsst weder Olivenöl noch japanischen Pflaumenessig (Umesu) verwenden. Tobt euch aus. Nehmt Marillenkernöl, Distelöl oder Maiskeimöl und Paradeiseressig, Marillenessig oder Balsamico – was immer ihr habt. Hauptsache: Essig soll recht mild sein, Öl nicht zu stark im Geschmack.

1 Halloumi – zu diesem Salat passen sicher noch jede Menge andere Sachen

3 Paradeiser, am besten richtig schön reif – meine waren so mittelgroß (also nicht riesig, aber auch nicht klein). Oder halt so viele, wie ihr wollt

5 Marillen (glaub ich) – am besten auch schön reif

1/8 Liter Wasser (ca. – mehr als nur ein Schluck jedenfalls)

Olivenöl

Umesu (japanischer Pflaumenessig)

Salz

Halloumi in Scheiben schneiden, braten. Während der Halloumi vor sich hin brät, Paradeiser und 3 Marillen in Schnitze oder mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die zwei anderen Marillen ebenfalls in Schnitze schneiden und bereithalten.

Wenn der Halloumi fertig gebraten ist, auf einen Teller legen. Die Schnitze der 2 Marillen in die Bratpfanne geben und bei mittelhoher Hitze ein wenig anbraten, dann soviel Wasser dazugeben, dass der Boden der Bratpfanne bedeckt ist – eben ca. 1/8 Liter. Rühren.

Die Marillen in der Pfanne so lange umrühren, bis sie ein wenig verkocht und das Wasser ein wenig eingekocht ist. Olivenöl dazugeben – Menge nach Geschmack, ein guter Schluck eben. Salzen. Ev. auch noch Pfeffern. Umrühren, dann über die Paradeis- und Marillenschnitze in der Schüssel geben. Umesu – auch nach Geschmack (einen guten Schluck) dazugeben, vermischen.

Zum Halloumi servieren. Guten Appetit!

Was mir noch so einfällt: Paradeiser-Marillen-Sugo zu Pasta und geräucherten Käse drüber, Paradeiser-Marillen-Ketchup, Paradeiser-Marillen-Pizza. Ich hab auf Google auch Chutney, Suppe und anderes gesehen.

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Kommentierte Rezepte: Spiegeleier im Paprikaring

Kennt ihr diese Metallringe oder Blumen oder sonstigen Formen, die verwendet werden, um Spiegeleiern einen lustigen Touch zu verleihen? (Wozu das nötig ist, frage ich mich ja, aber darum geht es hier nicht.)

Vor einiger Zeit sah ich im Internet ein Bild, auf dem statt Metall Paprikaringe (bzw. Peperoniringe für die SchweizerInnen) wurden. Genial! Und kürzlich kam mir der Gedanke, das doch auch zu probieren.

Zwischen Fotos aus dem Internet und dem tatsächlichen Aussehen von Mahlzeiten (u.a.) kann es natürlich zu Diskrepanzen kommen, wie hier zu sehen ist (anschauen und dann gaaaanz hinunterscrollen). Aber so schwierig ist das eigentlich nicht.

Pro gewünschtem Ei benötigt ihr einen Paprikaring von mindestens 2 cm Höhe. Sucht euch daher große Paprika aus. Eine Variante wäre natürlich, lange, schmale Paprika zu nehmen und die Ringe noch höher zu machen.

Für 2 Spiegeleier:

2 Paprika (oder 1 großer)

2 Eier

Butter oder Butterschmalz oder was immer ihr für Fett zum Braten von Spiegeleiern verwendet

Salz, Pfeffer

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Paprika waschen, in daumenbreite Ringe schneiden – mindestens 2 sollten dabei herauskommen. Die weißen Häutchen und alle Kerne entfernen.

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Butter oder Butterschmalz auf mittlerer Hitze in der Bratpfanne schmelzen, die Paprikaringe in die Bratpfanne setzen und nach Belieben noch ein paar Mal umdrehen, falls gewünscht – ist aber nicht wirklich notwendig.

Auf hohe Hitze schalten.

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Um das Ausrinnen des Eiweiß aus dem Paprikaring zu verhindern, am Besten nicht gleich das ganze Ei in den Ring schlagen, sondern zuerst eine kleine Menge aus dem angeschlagenen Ei fließen lassen, so dass der Boden des Rings bedeckt ist und ein wenig warten, bis dieser Boden anfängt zu stocken. Dann erst das restliche Ei darauf geben.

Bei einer einigermaßen heißen Pfanne geht das schnell.

Dann wieder auf mittlere Hitze schalten und Spiegeleier zur gewünschten Konsistenz fertigbraten. Ich drehe sie ja am liebsten nochmal um …

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Salzen, pfeffern, servieren!

Das Ganze funktioniert z.B. auch mit Zwiebelringen und kann mit Paradeiser/Tomate verfeinert werden.