Veganer Schokobananenkuchen

Ein Bild von einem weißen Teller mit Kuchenbrösel, darauf liegt links ein kleines Stück dunkelbrauner Schoko-Bananen-Kuchen, rechts eine Kuchengabel mit darauf klebenden Kuchenresten.

Ein Bild von einem weißen Teller mit Kuchenbrösel, darauf liegt links ein kleines Stück dunkelbrauner Schoko-Bananen-Kuchen, rechts eine Kuchengabel mit darauf klebenden Kuchenresten.

#ausGründen habe ich ein Dessertrezept ohne zusätzlichen Zucker *seufz* gesucht und fand auch eines, das vegan, glutenfrei und schnell gemacht ist. Vielleicht kennt ihr es ja schon, ich bin bei veganen Rezepten nicht so bewandert. Der Kuchen lässt sich auch sehr gut skalieren, also in kleinen Portionen als Tassenkuchen und in größeren Portionen als Geburtstagskuchen zubereiten. Er hält sich in Frischhaltefolie und Tupperware eingepackt sehr gut im Kühlschrank. Das Original findet ihr hier, aber dort alles voll mit Triggern und Werbung und es ist auf Englisch. Bah.

Update: Ich habe das mit dem Marmorkuchen versucht & es ist gut gelungen. Ich habe nur 1 1/2 Esslöffel Kakaopulver pro Banane genommen und es ist tatsächlich besser. Die eine Teighälfte habe ich mit Erdnussbutter aromatisiert und noch 2 Esslöffel Reismehl untergerührt, aber das war vielleicht ein wenig zu viel Reismehl. Die Erdnussbutter schmecke ich immer noch nicht sehr stark. Trotzdem gut! :)

Nochmal ein Update: Nach ca. 1 Tag im Kühlschrank ist die Erdnussbutter besser schmeckbar und der Kuchen extrem guuuuuuut. \o/ Würde immer noch weniger Reismehl dazutun, aber om nom nom.

Auf einem weißen Teller sind zwei Kuchenstücke, rechts ein Stück mit mehr Schokoladeteig, rechts mit mehr Erdnussbutterteig.

Auf einem weißen Teller sind zwei Kuchenstücke, rechts ein Stück mit mehr Schokoladeteig, rechts mit mehr Erdnussbutterteig.

Wie gehabt erkläre ich zuerst genau, was ihr an Küchengerät und Zutaten braucht, weiter unten findet ihr wie immer Zutaten und Anleitung in Kürze.

Werkzeug:

1 Suppenteller oder 1 Schüssel – wenn ihr Marmorkuchen machen wollt, 2 Schüsseln – oder 1 Pürierbecher oder 1 Standmixer, je nachdem, wieviel Kuchen ihr zubereiten wollt und wieviel ihr nachher abwaschen wollt

1 Gabel oder 1 Kartoffelstampfer oder 1 Pürierstab

1 Esslöffel

1 ofenfeste Tasse oder 1 ofenfeste Form, je nach Teigmenge größer oder kleiner – der Kuchen ist eher flach, es geht also auch ein rundes Backblech für Obstkuchen.

1 Teigschaber

Butter (vegan oder nicht), Öl oder Backpapier

Zutaten:

Mindestens 1 vollreife Banane – meinen Kuchen habe ich mit 3 gemacht, für einen großen Kuchen würde ich 6 veranschlagen

Pro Banane 1 1/2 bis 2 Esslöffel Kakaopulver – ich habe stark entöltes genommen, aber ich glaube, es ist eigentlich egal. Ihr könntet z.B. auch mit weißem Schokopulver experimentieren oder mit Matcha oder mit gepulverten, getrockneten Früchten oder zwei Portionen machen und die jeweils unterschiedlich aromatisieren und dann Marmorkuchen machen.

Eventuell Nussbutter, Sonnenblumen- oder Sojabutter – je nach Geschmack & Verträglichkeit, ist nicht unbedingt nötig, aber fein. Die Menge könnt ihr selbst bestimmen: Von 2 Esslöffel pro Banane bis 2 Esslöffel für den ganzen Teig geht alles

Könnt ihr auch noch reingeben: Gehackte Nüsse, Schokolade, größere Bananenstücke, Birnenstücke, Nuss- oder Kokosmehl

Zubereitung:

Tasse oder Form einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Backofen auf 180°C vorheizen – wenn ihr einen Tassenkuchen macht, geht der auch in der Mikrowelle.

Bananen schälen und mit der Gabel oder dem Kartoffelstampfer im Suppenteller oder in der Schüssel zerdrücken oder mit Pürierstab oder Standmixer pürieren.

Wenn ihr einen Marmorkuchen machen wollt, rührt erst alle Zutaten unter, die in den ganzen Teig sollen, z.B. Nuss- oder Kokosmehl, Nuss-, Soja- oder Sonnenblumenkernbutter, dann gebt die Hälfte oder ein Drittel des Teiges in eine andere Schüssel und rührt dort die Sachen unter, mit denen ihr den Teig aromatisieren wollt, z.B. Kakao-, Schokolade- oder Fruchtpulver. Rührt alles gut unter, bis es gut vermischt ist. Jetzt auch klein geschnittene Früchte, Nüsse, Schokolade einrühren, falls ihr sie verwendet.

Ich habe auf 3 Bananen 2 Esslöffel Erdnussbutter genommen und schmecke sie kaum heraus.

Teig in die Tasse oder Form geben. Wenn ihr Tassenkuchen macht, dann kommt der für 1 Minute in die Mikrowelle oder 10-12 Minuten in den Ofen.

Wenn ihr einen größeren Kuchen macht, dann im Ofen ca. 20-25 Minuten backen, je größer der Kuchen, desto länger, aber nicht ewig, so 30 Minuten höchstens.

Danach gibt es verschiedene Möglichkeiten: Den Kuchen gleich ohne alles oder mit Schlagobers, Eis, Früchten oder Joghurt essen – oder ihn ganz auskühlen lassen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und dann auch so oder mit Schlagobers, Eis, Früchten oder Joghurt essen. Er wird durch das Kakaopulver doch etwas bitter und auch etwas sauer im Abgang, nicht schlimm, aber doch spürbar, daher werde ich nächstes Mal etwas weniger nehmen, dafür mehr Erdnussbutter und sehen, ob das einen Unterschied macht.

Hoffentlich schmeckt er euch auch gut!

Zutaten & Anleitung in Kürze

Mindestens 1 vollreife Banane

Pro Banane 1 1/2 bis 2 Esslöffel Kakaopulver

Eventuell Nussbutter, Sonnenblumen- oder Sojabutter – pro Banane zwischen 1/2 Teelöffel bis 2 Esslöffel, je nach Belieben

Tasse oder Form einfetten oder mit Backpapier auslegen, Backofen auf 180°C vorheizen.

Bananen schälen und gut zerdrücken oder pürieren. Kakaopulver und ev. Nussbutter gut unterrühren. Teig in Tasse oder Form geben.

Tassenkuchen: 1 Minute in der Mikrowelle oder 10-12 Minuten im Ofen. Kuchen mit 3 Bananen: 20-25 Minuten im Ofen. Kuchen mit 6 Bananen: Ca. 30 Minuten.

Frisch essen oder abkühlen lassen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

Gutes Gelingen!

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