Abendgedanken

Beim Einschlafkuscheln mit Herrn Schnurrkringel denke ich an die Menschen im Haus, die wohl dachten um 1 Uhr schliefen schon alle, bis ihnen für ihre Bemühungen Beifall geklatscht wurde. Jetzt frage ich mich, ob das laute Schnurren des Katers zu hören ist oder mein dreifaches Klopfen, das “Komm her” signalisiert oder meine leisen Lockrufe.

Beim Kuscheln fällt mir auch ein, dass der Topf mit den Pfirsichen offen herumsteht. Zum Glück knackt irgendetwas und der Kater schnellt hoch und verschwindet. Ich öffne gemächlich das Fenster, Frischluft weckt zwar wieder auf, ist aber nett. Dann gehe ich die Pfirsiche zudecken und in den Kühlschrank stellen und will ins Bad.

Das Bad ist besetzt. Herr Schnurrkringel ist da sehr privat, also entschuldige ich mich, lösche das Licht und mache die Tür bis auf einen Spalt zu. Ich tigere ein wenig herum und lege mich wieder auf mein Bett, bis der Kater im Bad fertig ist, dann klettere ich auf das Klo, um eines der Badezimmerfenster zu öffnen, für den Durchzug.

Auf dem Rückweg ins Schlafzimmer greife ich in die kleine Bucht auf dem Sofa, die ich für den Kater gebaut habe und spüre sein Fell. Kurze Zeit später kommt er nochmal ins Bett, kann sich aber nicht zum Kuscheln durchringen. Jetzt gibt er auf dem.Sofa kleine jammernde Schlafseufzer von sich und ich frage mich, ob meine Mutter gut in der Schweiz angekommen ist.

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