Sommerfrische 2016, Tag 6: Schmusekater

Gestern habe ich vor lauter Schmusen mit Herrn Schnurrkringel doch tatsächlich vergessen, hier weiterzuschreiben.
CN Essen

Lunz war angesagt, Krapfenkirtag, Webermarkt, Schwumm im See. Der Krapfenkirtag war wieder sehr fein – da backen alle Beteiligten süße und pikante feine Dinge, von Cupcakes über kleine Lauchquiches über traditionelle Schnür-, Mohn-, Kletzen- und Faschingskrapfen. Ich fragte mich, ob sie wieder Windkrapferl haben würden, die mich letztes Jahr so faszinierten – ja, hatten sie – und jetzt weiß ich auch, wie sie gemacht werden.

Der Krapfenkirtag ist jetzt nicht ein Riesenvolksfest oder so, sondern ein kleiner Stand, an dem Frauen* mit viel Erfahrung frische Bauernkrapfen machten, ein großer Stand, an dem die anderen Krapfen aufgestellt waren und ca. 20 Holztische mit Bänken, zum Sitzen & Kaffee trinken. Da saßen um 9 Uhr auch drei Männer*, die Servietten falteten. Also nichts Aufsehenerregendes oder mit besonderem Brimborium, nur viel Arbeit und feines Essen.

Danach besuchten wir den Webermarkt – die Aussteller_innen sind meistens dieselben, aber es gibt jedes Jahr neue feine Stoffe, Garne und Seife.

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Und dann? Dann war der Lunzer See mir das erste Mal zu kalt zum Schwimmen. Dieser Sommer ist kühl und regenreich – wichtig für Wald, Grundwasser, Gewässer und Pflanzen – die Flechten und Moose an den Felsen sind prächtig, alles ist saftig grün und schießt nur so in die Höhe, alle Bäche und Flüsse führen Wasser, manchmal ein wenig zu viel. Das heißt dass sich der See nicht so aufheizen konnte wie die Sommer zuvor, die Luft war kühl und mir auch. Aber die Zehen durften in den See und er war wunderschön wie immer.

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Schließlich fuhren wir auf der Suche nach der Strecke, die wir letzten Sommer gefahren waren durch die Botanik – es ist die zwischen Lassing und Hollenstein an der Ybbs. Letztes Jahr war dort kaum ein Mensch, heuer gab es neue Wegweiser, neue Ausschilderungen und Unmengen Menschen. Dabei ist die Straße über weite Strecken einspurig und sehr kurvig, noch dazu heuer oft nass und mit Moos bewachsen …lauschig eigentlich, bis Motorräder in hohem Tempo vorbeidüsen. Spannend sind die vielen noch vorhandenen Hämmer in denen Eisen verarbeitet wurde, mit hohen Schornsteinen und prächtigen Hammerhäusern. Vielleicht schaffe ich ja nächsten Sommer einmal einen genaueren Blick darauf.

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Im Haus dann noch schnell das grüne Klolicht und den sich in Pose werfenden Herrn Schnurrkringel fotografiert. Er konnte vom Schmusen nicht genug bekommen.

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Darum weckte er mich auch schön früh. Heute fahren wir nachhause und noch ist es sehr neblig, so dass ich den Hügel hinter dem Haus gar nicht sehen kann. Jetzt sollte ich dann aufstehen, aber da ist schon wieder der Kater …

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