Ein seltenes Tier

Heute morgen stieg ich in die Dusche und mir ging auf, dass ich nun die einzige Person in Wien mit meinem Nachnamen bin. Nicht einmal die einzige lebende Person, nein, die einzige. Es gibt eine Gasse und Erinnerungen, alte Telefonbücher. Sonst gibt es nur mich, A. Zombiepanda.

A. Zombiepanda hat gerade eine Traurigkeitswoche absolviert, denn auf dem Weg zum Besuch bei Nibling, Schwägerin und Sibling wurden Erinnerungen wach, an meinen Vater und es war schmerzlich-schön und wieder vorbei, aber dann kam ich an und da stand der Schreibtischstuhl, der mich meine Jugend lang begleitet hat, bis 2009, und beim Herumstöbern in der Garage mit Nibling stand da das Tischblatt aus der Küche meines Vaters und irgendwie war das alles sehr weird.
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Besuche bei Nibling verdeutlichen mir auch immer, dass ich keine Kinder habe und wahrscheinlich keine haben werde. Dann kam am Montag noch ein Film namens Shan he gu ren dazu, der von einer Frau handelt, die sich ihr Leben auch anders vorgestellt hat und am Ende alleine mit ihrem Hund und Versatzstücken ihrer Jugend zurückbleibt und hm. Es war eine traurige Woche, auch wenn parallel Eis essen und Kater kuscheln sehr nett ist.

Und heute ist Freitag. Wochenende. Der Energiepegel ist gestiegen, die Laune hebt sich, langsam, fast widerwillig von japanischem Pop in die Höhe gezogen – ich sträube mich nur ein bisschen. Morgen sehe ich den nächsten Film …

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