Zombiepandas Ferientagebuch Tag 3: Regen

Heute hatte ich viel vor. Nach Lunz zum Webermarkt (auch wenn es Weberinnen* sind, die dort ausstellen), zum Krapfenkirtag und eine Runde im See schwimmen.

Aber ich wachte auf und es regnete. Bäh. Nun ja, Wolle und Krapfen können ja auch mit Regenschirm begutachtet werden, also machten wir uns auf den Weg. Für den Nachmittag war Aufhellung versprochen worden, also nahm ich den Badeanzug doch mit. Alles ist möglich hier und zum Lunzer See fahre ich nie mehr ohne Badeanzug, das hatte ich mir vorletzten Sommer geschworen.

Zuerst hielten wir in Göstling an der Ybbs und machten den Stammgästen* ihre Plätze im Café streitig. Schöne sgraffitti gibt es dort und prächtige Häuser, aus der Zeit als dort noch Eisen produziert wurde.

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In Lunz im Amonhaus war fast dieselbe Besetzung wie vor zwei Jahren. Also kaufte ich pinke Rosenseife und zwei Stränge Wolle und dann gingen wir zum Krapfenkirtag, wo es Süßes und Salziges gab, alles selbst gemacht und köstlich. Die mit Kokosbaiser gefüllten Windkrapfen muss ich nachbacken – aber ob sich so einfach ein Rezept findet?

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Ja und dann? Es regnete immer noch. Wir gingen zum Auto zurück und fuhren halt mal Richtung See, der kann ja auch bei Regen betrachtet werden. Wir fuhren gleich bis zu der Stelle, wo ich vor zwei Jahren gebadet hatte. Seufzend lief ich zum Seeufer und testete das Wasser.

Es war nicht kalt! Und eine Frau* beim Webermarkt hatte gesagt, bei Regen ginge das Schwimmen auch … also runter mit den Kleidern, rein in den Badeanzug und ab in den See. Ach, es war schön. Gar nicht kühl, wunderbar ruhig und ich hatte ihn ganz für mich alleine. Weil ich nicht auskühlen wollte und gerade feine Krapfen gegessen hatte, schwamm ich nicht zu weit, aber wenn ich ein Schwimmbrett oder so dabeigehabt hätte …

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Ehrlich gesagt war ich ganz erstaunt, dass meine Mutter nicht auch in den See sprang, sie ist sonst überall im kalten Wasser, aber nun ja. Sie nannte mich eine wilde Henn’ und ich zog meine Hosen verkehrt herum an, unabsichtlich.

Dann führen wir durchs Eisenwurzennaturschutzgebiet und bewunderten die Scheunen, die hohen Schornsteine der ehemaligen kleinen Schmieden und die riesigen mondänen Sommerfrischehäuser aus dem 19. Jahrhundert, die an uns vorbeirauschten.

Zuhause schliefen wir, lasen und schauten Filme. Ach Lunzer See. Ich mag nochmal in dir plantschen.

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