Gepflückt und in den Korb gelegt (Linksammlung 1)

Ja, ich könnte ein Tool benutzen, um die Texte und anderen Dinge, die ich spannend finde oder die mich zum Nachdenken anregen, dauerhaft aufzubewahren und so. Gibt es viele. Aber warum nicht eine Linksammlung, für mich, damit meine Inbox weniger vollgestopft ist, und falls ihr hier spannende Sachen für euch findet, ist es doch auch gut. Hier ist die erste.

Triggerwarnungen gelten für die meisten Links. Es gibt keine Ordnung und kein Thema. Ich stimme nicht immer allen Inhalten zu und weiß, dass manche (oder alle) Konzepte kontrovers disktutiert werden.

Hier sind die kritischen Anmerkungen von bell hooks zu “Lean In” von Sheryl Sandberg, nur falls ihr sie noch nicht gelesen habt.

Via @der_welle diese Rede von Emi Koyama: “The Uses of Negativity: Survival and Coping Strategies for Those of Us Who Are Exasperated by the Empty Promise of “It” Getting “Better”“. Ich lese oft auf Twitter und anderswo über “Stärke” und “stark sein” und was das in den Menschen auslöst, die dann das Gefühl haben im “stark sein müssen” gefangen zu sein, in den unterschiedlichsten Kontexten.

Emi Koyama verlinkt auch zu Barbara Ehrenreich, die mir ebenfalls immer wieder einfällt. Hier sind Barbara Ehrenreichs Hauptpunkte in einem Video von RSA Animate. Ich mag die RSA Animate-Videos, obwohl ich nicht mit allen übereinstimme (kritische Überprüfung muss auch hier sein) und nur in 2 von 19 Videos Frauen* sprechen. Barbara Ehrenreich nimmt jedenfalls sehr gut diesen Zwang zum “positiven Denken” auseinander, der immer mehr überhand nimmt.

Ein weiterer Text, der hier gut passt, ist die Antwort von Caroline Criado-Perez auf Naomi Wolf (obwohl der Begriff “sisterhood” kontrovers diskutiert wird, da auch “sisterhood” zu Silencing führen kann … größeres Thema).

Heute bin ich via @janine_bd auf eine mir bisher unbekannte Comiczeichnerin*, Animatorin*, Illustratorin* gestoßen: @Timtimsia. Hier ist ihre Website und ihr Blog, auf dem sie Comics in französischer Sprache veröffentlicht. Diese Comics sind umwerfend und tief berührend. Hier ist ihr Comic über Feminismus, “Le Syndrome de Cassandre“, aber lest unbedingt weiter. Zum Beispiel diesen Comic (ja, so geht’s mir auch ^^).

Eine Twitterin, der ich gerne folge, weil sie so spannende Sachen (für mich als Historikerin) twittert und bloggt, ist Joanne Bailey, auf Twitter @JBHist. Sie lehrt an der Oxford Brookes University, beschäftigt sich besonders mit der Zeitspanne vom 17. bis ins 19. Jahrhundert und spezialisiert sich darin auf Ehe, Elternschaft, Familie und Maskulinität (ja, die wird innerhalb der Frauen- und Geschlechtergeschichte auch erforscht, wie ich schon kurz angemerkt habe). Sie beschäftigt sich auch sehr viel mit Material Culture. Zum Einstieg seien euch diese Blogposts empfohlen: “I fell down the stairs”: Marital Violence, Material Culture and Space, in dem sie zu einem öffentlich zugänglichen weiterführenden Artikel von ihr verlinkt; und “A lesson in domesticity” in dem sie erklärt, worum es beim Studium der Material Culture geht und über ihre Untersuchungen zu Männern und Domestizität schreibt.

Via @OUPAcademic erreichte mich dieser Text von Jean H. Baker, Herausgeberin des Buches “Votes for Women. The Strugge for Suffrage Revisited”, die die Wirksamkeit der Paraden der Suffragisten in den USA beschreibt und auf die Einschränkungen des Wahlrechts durch die Republikaner aufmerksam macht.

Sehr lustig war die Hashtagaktion #RespondToMenLikeAnNPC, lanciert von @ami_angelwings und @Rhube, hier könnt ihr den Storify von @Rhube nachlesen.

@felis_blue verlinkte den Text eine_r_s anonym bleiben wollenden Autor_in_s “What is sex? What is gender?” auf Twitter, zu dem es auch eine deutsche Übersetzung gibt: “Was ist Geschlecht?”

Einen Text, den ich ab jetzt immer verlinken werde, wenn wieder einmal ein Mann darüber klagt, dass ich ihm dem Feminismus(TM) nicht erkäre, hat @lotterleben auf Twitter verlinkt: “Feminists are not responsible for educating men” von Cecilia Winterfox.

Laura Bates, Gründerin des Projekts Everyday Sexism beschreibt, wie Frauen*hass im Internet Frauen* von der vollen Teilname an der Demokratie abhält: “Online misogyny prevents women from fully participating in democracy”

Und schließlich noch:

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