Volvic-Mädchen an die Macht

@Sassyheng hat gestern einen tollen Text über einen Typen geschrieben, dem eine junge Frau eine falsche Telefonnummer gegeben hat und der dann erbost über den Feminismus wetterte, der “den jungen Frauen™ das Gefühl gebe, sie bräuchten keinen Mann und es sei okay, single zu sein.” (Hier zitiere ich @sassyheng, die den Typen aber recht wörtlich zitiert.)

Heute las ich dann die Fortsetzung im Unispiegel online. Da schreibt ein junger Mann über seine erfolglosen Studienversuche, der seinen Text den “Frauen, die fast mein Leben zerstört haben” widmet. Wer sind diese schrecklichen Menschen? “Frau E. und die Volvic-Mädchen.” Volvic-Mädchen? “Jene Studentinnen, die in den Uni-Bibliotheken dieses Landes sitzen, stundenlang, tagelang.”

Das sind dann auch die, die systematisch benachteiligt werden, weniger bezahlt kriegen, es schwieriger haben, einen Job zu finden und Karriere zu machen, verurteilt werden, egal ob sie Kinder haben (wollen) oder nicht, ach ihr kennt ja das alles schon. Nun, diese bösen Frauen™ haben dem armen Mann sogar schon von zwei Studienversuchen abgehalten. Durch ihre bloße Präsenz bzw. Unwilligkeit, ihm alles haarklein zu erklären.

Oh boy. Wie können sie es wagen, die Frauen™ und die bösen Bibliotheken, die ihre Bücher zurückhaben wollen (na klar, sind auch schon von Frauen™ unterwandert, außer in den Machtpositionen) und das ganze Universitätssystem, ihm nicht pausenlos alles vorzukauen, nachzutragen, für ihn abzuholen und Platz zu machen?

Ich nehme mal an, er wollte “witzig” sein (beliebteste Ausrede ever). Wie schön, dass er es sich leisten kann, drei verschiedene Studien zu beginnen. Der Klassismus lässt sich hier fast greifen. Viele können es sich nicht mal leisten, ein Studium anzufangen und/oder werden aus rassistischen, sexistischen oder anderen diskriminierenden Gründen nicht zu den Bildungswegen zugelassen, die zum Studium führen.

Disclosure hier: Ich habe zweimal die Studienrichtung gewechselt und war vorher eher mangelhaft über verschiedene Ausbildungswege informiert. Ich brauchte aus verschiedenen Gründen lange für mein schließlich gewähltes Studium, das ich vor mehr als zwei Jahren abschloss. Letztes Jahr habe ich ein weiteres Studium begonnen. Meine Eltern haben mich die ganze Zeit finanziell unterstützt, auch wenn ich nebenher arbeite(te). Privilege, I haz it. In buckets.

Nachdem der junge Mann sein erstes Studium abbrach, weil er die Hörsäle nicht fand und niemand über seine Witze lachte, versaute ihm Frau E., die für ihn schlimmer als der Teufel ist, angeblich sein zweites Studium.

Nun, auch ich habe schon zur Genüge über unzulängliche Berufswahlinformation vor dem Studium, nichtvorhandene Leitsysteme in Gebäuden und die undurchsichtige Informationspolitik von Universitäten, meiner Studienrichtung und anderen Institutionen gerantet. Die Öffnungszeiten! Die Unmöglichkeit, mir klipp und klar zu sagen, welche Papiere ich für was brauchte. Warum ging das nicht alles digital? Etc etc etc. Habe ich immer alles rechtzeitig abgeholt, gebracht, zurückgegeben? Nein. Habe ich deswegen den Frauen™ oder den Männern™ die Schuld gegeben? Nein.

Mittlerweile hat sich die Universität Wien stark verbessert, was gewisse online nachlesbare Informationen angeht (Berliner Humboldt-Uni, bei dir geht noch was), Services, zu denen Student*innen mit Fragen kommen konnten gab es immer. Heute sind sie noch besser als früher. Und wenn ich im Prüfungsreferat säße und jahrein, jahraus immer neue ahnungslose Student*innen vor mir hätte, die mir zum Teil noch so kommen wie dieser Typ, wäre ich auch oft schlecht aufgelegt (und würde mich stark für eine optimale Gestaltung der online erhältlichen Informationen einsetzen, aber nun ja).

Wie ich von @sassyheng höre, ist Frau E. übrigens außer in informationsresistenten Fällen, streng, aber fair, und setzt sich für die Student*innen ein, wenn diese nicht dabei sind.

Und die Volvic-Mädchen, aus denen später im Text dankenswerterweise wenigstens “Frauen mit Volvic-Flaschen” geworden sind? Ihr Anblick erinnert den Mann an sein eigenes Unvermögen, verursacht ihm “ein schlechtes Gewissen”. Also raus mit den Frauen aus der Uni, wir halten ja die Männer vom Studieren ab, wie können wir das nur wagen!

Es gibt wohl nur wenige Menschen, die sich nicht ab und zu unsicher und ungenügend finden. Manche verinnerlichen diese Unsicherheit, andere suchen Sündenböcke. Hier hat jemand die Schuldigen gefunden: Die Frauen. Auf die kann mann immer noch ungestraft hinhauen, kriegt Sympathien, Artikel werden veröffentlicht und gelobt. Wir erwarten stündlich den Bookdeal: “Ich vs. die Volvic-Mädchen” (copyright @digiom).

Das ist doch alles zum Kotzen.

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25 thoughts on “Volvic-Mädchen an die Macht

  1. Ich hab nichts falsch verstanden. Wenn der Autor die angeblichen Verfehlungen von Frau E. (Ich war ja nicht dabei. Komisch, dass da die Student*innenvertretung noch nicht eingeschritten ist – hast du dich mal mit denen über deine Beobachtungen unterhalten?) nüchtern dokumentiert hätte oder über die Fehler im Universitäts- oder Bildungssystem geschrieben hätte oder nur seine eigenen Fehler beschrieben hätte – kein Problem. Aber pauschalen Frauenhass und Klassismus lasse ich nicht unkommentiert.

    • Wo sage ich, dass er ein Loser ist? Wo sage ich, dass Menschen, die ihr Studium nicht perfekt hinlegen, dumm sind? Wo sage ich, dass Frauen* nie Arschlöcher sein können?

      Es ist ein Unterschied, ob alle Frauen beschuldigt werden, dem Autor das Studium verunmöglicht zu haben, wenn persönliche Attacken statt Erklärungen stattfinden, wenn nur “Volvic-Mädchen” als die Bösen dargestellt werden, ist das sexistisch. Punkt. Hätte er von unfreundlichem Unipersonal allgemein geschrieben, von Unzulänglichkeitsgefühlen beim Anblick von emsig Studierenden* allgemein, ich hätte ihn verstanden. Wenn es sich mit Frau E. tatsächlich so verhält (nochmal, ich kenne sie nicht & war bei keiner dieser Gegebenheiten dabei), hätte er darüber schreiben können, mit anderen Betroffenen reden können, es wäre eine gute Reportage über die Ohnmacht von Student*innen gegenüber beamtetem Unipersonal geworden. So ist es ein sexistischer und klassistischer Text.

  2. Wow! Frau ist sauer;-) Danke für Deinen Rant, der mir einmal mehr zeigt, wie unterschiedlich die Lesarten sogar bei einem kurzen Text sein können. Ich möchte jetzt gar nichts Gegenargumentatives zu Deinen Beobachtungen sagen, denn die sind in meinen Augen legitim und richtig, auch wenn ich den harten Schluss: “Frauen raus aus der Uni” nicht mittragen kann. Denn das steht da nicht. Dort steht vielmehr, dass er selbst, zum Beispiel aus Gründen des fehlenden Antriebs/fehlenden Engagements seine zwei Studienversuche nicht bewältigen konnte. Die Studentinnen, die die Bibliotheken bevölkern (auch bei mir waren sie in der Überzahl, hat aber schlicht auch etwas mit Lernverhalten/ Umgebung/ Konzentration zu tun. Bin selbst auch lieber in die Uni gegangen, statt mit meiner Mitbewohnerin Kaffee zu trinken. Die Verführung war da doch immer sehr groß:-)), haben ihm einen Spiegel seiner eigenen Unzulänglichkeit vorgehalten. Ich zitiere aus dem Gedächtnis: “Die hatten ihr Leben im Griff. Ich nicht.” Daran ist zunächst, bis auf das sexistische und verniedlichende Volvicmädchen, überhaupt nichts diffamierend. Womit wir bereits mitten in meiner eigenen Lesart des Artikels wären. Es ist die Lesart dieser Mitte 30jährigen (das bin ich!) mit in Regelstudienzeit (sic!) abgeschlossenem Studium, weiß, privilegiert. Nur zur Einordnung. Ich las Folgendes:
    Da hat sich jemand (männlich) vor ein Publikum hingestellt und öffentlich zugegeben, dass er an einem System, in dem er eigentlich bestehen wollte, gescheitert ist. Gleich zweimal. Er umreißt die familiäre Situation sowie den Status “weiß, reich, privilegiert (“alle haben studiert”), er geht auf ein Bildungssystem ein, das von der Grundschule an auf Frauen ausgerichtet ist – erst in der Hochschule fällt die Kurve ab, es entsteht die uns bekannte Gender Gap, – und er ironisiert seinen dritten Versuch, indem er sagt, dass seine Freunde bereits gegen ihn wetten.
    Zur Deutung meiner Lesart:
    Persönlichkeitsentwicklungstechnisch ist seine Vita in der heutigen Zeit voller Selbstoptimiererei ein Desaster. In den Kommentaren hat er auch gleich einiges auszuhalten gehabt. Scheitern ist für unsere Gesellschaft nun einmal keine Option.
    Mein Bruder hat, was die Studienberatung angeht, etwas ganz ähnliches erlebt. Er hat bis heute keinen Abschluss. Vielleicht sehe ich auch deshalb, was “das System” mit einem macht. Nicht “die Frauen”, denn dass die Beraterin eine Frau ist, habe ich als einen zufälligen Fakt zur Kenntnis genommen. Genauso wie die volvic-Mädchen. In meinem Abschluss war ich schwanger mit unserer Ältesten. Mangels Alternativen am Abend war ich sechs Monate ein Volvic-Mädchen, sogar mit abgetuppertem Essen. Ich sah ganz viele andere. Weißt Du, was ich dachte? Ich dachte: Großartig, das hätte mal einer vor 40 Jahren so voraussagen sollen! Ich war echt stolz auf dieses diffuse “uns”.
    Frech verlinke ich noch einmal einen Blogpost von mir, in dem es um dieses “Versagen” geht. Für mich stand das heute in dem Artikel absolut im Vordergrund.
    http://junaimnetz.wordpress.com/2013/08/17/menscheln-ist-irrlich/

    Noch einmal: Danke. Du hast meine Sicht auf den Artikel einmal umgedreht, und das finde ich gut Dieses nur, um Dir auch meine Sicht zu erläutern – und vielleicht auch, warum ich den Artikel gerne auf twitter geteilt habe!

    • Liebe Juna,
      das mit dem “Frauen aus der Uni” war ein Witz meinerseits – aber wenn ihn doch schon ihre reine Präsenz zum Scheitern bringt, ist es kein Witz mehr.

      Wie ich auch geschrieben habe, ich kenne die Verwirrung, unfreundliches Unipersonal, Unzulänglichkeitsgefühle ebenso. Hätte er neutral drüber geschrieben, ich hätte mitgefühlt. Hätte er Frau E.s (angebliches – war nicht dabei) Verhalten dokumentiert, mit Stimmen von Betroffenen, ich wäre empört gewesen. So verdeckt aber sein Sexismus und Klassismus seine Systemkritik, die nach meiner Lesart gar nicht vorhanden ist. Schuld sind laut ihm schließlich die Frauen.

      Ich finde auch nicht, dass er sich seines Privilegs bewusst ist. Jemand, dessen Urgroßväter schon studierten, kann sich niemals so einfach mit einem Bauern* (an Bäuerinnen denkt er nicht) vergleichen, der den Hof der Eltern übernehmen muss. Kein Wort davon, was es für ein unglaubliches Privileg ist, dreimal verschiedene Studien beginnen zu können oder dass es andere viel, viel schwerer haben als er.

      Meine Biografie ist auch nicht die geradeste. Aber eigentlich hat die nichts mit meiner Kritik an dem Artikel zu tun, drum hab ich sie hier auch nicht ausgebreitet.

      Ich war selten dauerhaft in der Bibliothek, hab lieber zuhause gelesen und nur in den heißen Schreibphasen war ich dann dort. Das Gemeinschaftsgefühl kenne ich auch und es ist sehr schön, wenn du dich zugehörig fühlen kannst, was dem Autor leider verwehrt blieb. Aber statt bei sich oder neutral zu bleiben, schreibt er abfällig über Frauen. Schade.

  3. krokodilgemüse, das klingt tatsächlich nach ganz schlimmem Verhalten dieser einen Universitätsangestellten. Dass Frauen auch “Arschlöcher” sein können bestreitet doch oben im Kommentar niemand? Darum geht es doch bei der Kritik gar nicht.
    Derer Artikel einfach im besten Fall unsympathisch, im schlimmsten Fall schlichtweg herablassend und – das ist doch das nervige, Ironie hin oder her – unreflektiert.
    Es geht mir dabei nicht mal um etwaige Steuergelder, die Dachsel angeblich ‘verschwendet’ weil sein Lebensweg nicht so geradlinig verläuft wie bei einigen anderen. Es geht darum, dass so ein “Ich bin ein Loser”-Bekenntnis vielleicht in dem Fall mehr “Fuck, ich bekomme gerade von meinem privilegierten Elternhaus den dritten Studienanlauf (und Journalistenschule, die kostet doch auch?) finanziert, habe schon einen Job und bin erst 26 (!), hoffentlich erreiche ich diesmal mein Ziel, ich bin ja schon ziemlich faul, haha” (Ich unterstelle das mit der Finanzierung, da er für den 3. Studienanlauf meines Wissens nach kein Bafög mehr bekommen würde. Auch wenn alles aus “Erspartem” finanziert würde – in diesem Alter ist das doch meist ein Bausparvertrag von Mama, Papa oder Oma und Opa, was letztlich auch wieder zum privilegierten Elternhaus zurückführt.)
    Jedenfalls: Ja, du hast an der Uni bisher versagt. Es gibt Strukturen an der Uni und in deinem Denken, die das begünstigt/hervorgerufen haben. Aber WTF, jetzt machst du weiter UND KANNST ES DIR ERLAUBEN, so what?
    Das greift nunmal viele auf einem persönlichen Level an (die Kommentare zu den “Volvic-Mädchen wurden ja schon besprochen, das lass ich hier raus) und da möchte ich auch nicht über die Ironie eines mittelmäßigen Artikels übers Pseudoscheitern belehrt werden (das bezieht sich nicht auf dich, es ist eher eine Taktik, die häufig auf Gegenreaktionen zu so einem Artikel folgt).
    Diese Kritikpunkte werden nicht hinfällig, nur weil Frau E. offensichtlich eine grausame Fehlbesetzung ist und viele wahrscheinlich das Gefühl kennen, durch “übereifrige” Kommiliton*innen/Kolleg*innen usw. entmutigt worden zu sein.

  4. Wieso muss man den Text in einen feministischen Zusammenhang bringen? Felix Dachsel stellt nicht man einen kausalen Zusammenhang zwischen den Hipstern in der Bibliothek und seinem Versagen im Studium her. Das ist einfach nur der Gedanke, den er mit erfolgreichen Studierenden verbindet.

      • Es macht einen Unterschied, ob die Menschen in der Bibliothek negativ sind und Frauen sind oder, ob die Menschen in der Bibliothek negativ sind, weil sie Frauen sind. Für letzeres gibt es aber keinen Hinweis.

      • So wie er es formuliert, sind sie “negativ” weil sie Frauen sind. Und warum sind sie “negativ”? Warum schreibt er nicht “Menschen”? Aber ich mag da jetzt nicht noch hundertmal drüber diskutieren.

      • Okay, vielleicht kann mir jemand anderes erklären, warum das sexistisch ist. Es kann ja nur am ersten Satz liegen. Warum er nicht “Menschen” statt “Frauen” schreibt, liegt an der deutschen Sprache, die es begünstigt, wenn man das Geschlecht von Leuten mit angibt, auch wenn es garnichts zur Sache tut.

      • Also das mit der deutschen Sprache lass ich nicht gelten. Natürlich kannst du “Menschen” statt Frauen* schreiben, wenn du geschlechtsneutral formulieren willst. Oder “Leute, Besucher*innen, Studis”, was immer. Hat er aber nicht.

        Wenn du dich weiterbilden willst, das Internet ist groß und beherbergt viele feministische Ressourcen. Fang mal hier an: http://finallyfeminism101.wordpress.com/

      • Ich sagte nicht, dass es unmöglich ist, geschlechtsneutral zu formulieren, sondern, dass die deutsche Sprache solche Formulierungen begünstigt, die das Geschlecht der Handelnden mit angeben. Felix hat einfach die idiomatische Formulierung benutzt, die für jeden Nicht-Feministen selbstverständlich das Mittel der Wahl ist. Da er hier keine allgemeine Aussage trifft, sondern einen konkreten Fall beschreibt, halte ich es nicht für sexistsich, zu sagen, ob die Leute aus der Bibliothek männlich oder weiblich waren.

      • Welchen konkreten Fall? Hat er persönlich untersucht, ob sich in der Bibliothek *nur* Menschen, die sich als Frauen* bezeichnen aufhalten? Was an dem Text des Autors sexistisch ist, steht in meinem Blogpost. Die deutsche Sprache begünstigt übrigens durch das generische Maskulinum vermehrt Männer* – wenn explizit Frauen* erwähnt werden, ist das kein Zufall. Aber red du nur weiter, so richtig verstehen willst du es ja nicht.

      • Kannst du ein Beispiel für eine nicht sexistische Formulierung nennen, bei der ausgesagt wird, dass Felix die Frauen in der Bibliothek hasst, aber nicht weil sie Frauen sind?

      • Sexismus heißt nicht nur Frauenhass. Gleich in der Einleitung, falls du es nicht gemerkt hast, schiebt er die Schuld, dass er seine Studien nicht geschafft hat, auf “die Frauen”. Damit meint er die unspezifizierten “Volvic-Mädchen” und Frau E. Was haben die damit zu tun, dass er seine Studien nicht geschafft hat? Wenig bis nichts. Das ist sexistisch. Wenn du es jetzt noch nicht begriffen hast, geh mal lesen. Ich bin nicht für deine persönliche Weiterbildung zuständig.

    • Verzeihung, aber der Text ist den “Frauen, die fast mein Leben zerstört haben” gewidmet und damit meint er diese Frau E. und die Mädels in der Bib. Und das ist für dich kein Herstellen eines kausalen Zusammenhangs? Ähm – alles klar.

      • Was haben die Volvic-Mädels ihm denn getan? Sagt er nicht. Und er stellt erst recht keinen Zusammenhang damti her, dass es Mädchen sind.

  5. Na, das sind doch mal hammermäßige Geschichten. Sowas würde ich gerne lesen – erst recht in richtig lustig. (Keine Ironie.)

    Nur kommt das halt bei Felix nicht so rüber. Nur aus dem Text erschließt sich nichts von der angekündigten (aber nicht nachgewiesenen) Dämonenhaftigkeit dieser Frau. Im Gegenteil, die Dame scheint sehr wohl leicht gestresst, aber in Anbetracht von Studenten, die sich so beratungsresistent präsentieren wie Felix hier eigentlich nicht verwunderlich.
    Jetzt mit solchen Horrorstorys um die Ecke zu kommen, ist dann wiederum auch ein bisschen billig. Kann ja sein, dass die Frau an eurer Uni einen Ruf weg hat, aber woher sollen wir anderen das bitteschön wissen?

    Mir hatte der Autor übrigens langsam angefangen, ein bisschen leid zu tun, denn er hat den Text sicher nicht so gemeint, wie er jetzt bei vielen angekommen ist, aber nachdem er anfing, wahllos Statements zu retweeten, offensichtlich in der Absicht, sich drüber lustig zu machen (Ich las was von “der dümmste Diss”), ist das jetzt irgendwie auch vorbei.

    Aber das hat ja Tradition – Reiche, die sich über Arme lustig machen. Erst recht, wenn die einzige wirkliche Leistung des Reichen darin besteht, aus einer Familie zu stammen, die einem alle Möglichkeiten eröffnete.

  6. Wenn es möglich ist, würde ich dich bitten, meine Kommentare hier zu löschen. Ich möchte die hier nicht stehen haben. Musst du natürlich nicht, aber ich wäre dir dankbar.

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