Gstettn im Frühherbst

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Den Gstettnweg gehen und auf die Pflanzen achten, die – umgehobelt in der Mitte der Dürreperiode – darauf bestehen, wieder zu wachsen und nochmal zu blühen.

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Das heitert mich so 10 Zentimeter auf und die Sonne ist warm. Die Mundwinkel sind noch nicht gehoben und ich fühle mich stumm, als hätte ich mich leergeredet.

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Die Herbstfarben gefallen mir am besten, dort wo sie sind – auf der ungemähten Gstettn. Dort sollen sie bleiben. Was wohl mit dem Fasan geschehen ist? Kommt er wieder?

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Kommen die Worte auch wieder? Ich will heute Abend noch sprechen mit einem, der ein Stück meiner Geschichte kennt. Mit einem echtem Lächeln im Gesicht.

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Den Gedanken, dass die in einem kleinen Bereich stärker vorkommenden Blumenarten gehäuften Blumenstände sich aus dem Gras erheben wie kleine Städte kann ich sowieso weder beschreiben noch aufzeichnen und auf ein Foto bannen kann ich sie auch nicht, zumindest nicht mit der Kamera meines Smartphones.

Ganz ruhig tue ich heute also als wäre ich nicht ganz von Sinnen, als würde ich mich nicht lieber auf dem Sofa eingraben und über Worte wie “Völkerverständigung” nachdenken.

Und kurz vor der Arbeit hebt sich die Stimmung in vorauseilendem Gehorsam und es scheint zu klappen, denn mir wird gute Laune attestiert. Ich spiele also gut Theater.

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